Häufig gestellte Fragen

Person & Werdegang

Wer bist du — kurz gesagt?

Adrian Zetzschke: in der Gropiusstadt aufgewachsen, bis heute Neuköllner — progressiv, sozialliberal, vernünftig. Überzeugt davon, dass Politik rechnen kann und trotzdem ein großes Herz hat.

Was hast du vor der Politik gemacht?

Ich bin gelernter Kaufmann im Einzelhandel — mein Weg führte nicht über den Hörsaal, sondern über die Praxis. Beruflich war ich immer in der Automobilbranche zu Hause, und zwar von der Basis aus.

Meine Stationen kurz gefasst:

  • Gebrauchtwagenhandel meines Vaters: Im markenfreien Handel habe ich gelernt, wie Mittelstand wirklich funktioniert — mit eigenem Risiko, knappen Margen und dem täglichen Kontakt zu Kundinnen und Kunden.

  • Pricing Manager bei einem großen Online-Anbieter im Gebrauchtwagenhandel: Hier ging es um echte Zahlen und datenbasierte Entscheidungen — genau die Denkweise, die ich mir auch in der Politik wünsche.

  • Heute im Vertrieb von Softwarelösungen für Autohäuser: Ich helfe Betrieben, Prozesse zu digitalisieren und schneller zu werden — und sehe jeden Tag, wie viel Digitalisierung im Alltag bewegt.

Diese Mischung prägt meine Haltung: Ich weiß, wie sich harte Arbeit anfühlt, wie Wirtschaft von innen tickt und warum eine Politik, die rechnet und digital denkt, kein Selbstzweck ist — sondern echten Menschen das Leben leichter macht.

Bist du Akademiker?

Nein — und dazu stehe ich mit voller Überzeugung. Ich habe nicht studiert und einen Realschulabschluss. Für mich ist das kein Makel, sondern Teil meiner Perspektive.

Ich bin überzeugt: Jeder Mensch verdient Respekt für seinen Lebensweg. Und es ist wichtig, dass auch Menschen ohne akademischen Hintergrund Politik aktiv mitgestalten.

Mein Grundsatz: Gesellschaft sind wir alle — unabhängig von Geschlecht, Alter, Religion oder Bildungsabschluss.

Genau deshalb liegt mir „Aufstieg durch Bildung" so am Herzen: nicht, weil ein Titel über den Wert eines Menschen entscheidet, sondern weil jeder die Chance haben soll, seinen eigenen Weg zu gehen.

Warum machst du Politik?

Weil ich es leid bin, gute Ideen am Formular scheitern zu sehen. Ich habe zu oft erlebt, dass es nicht am Willen der Menschen fehlt, sondern an langsamen Prozessen und ideologischen Scheuklappen.

Politik ist für mich der Hebel, das zu ändern — konstruktiv, mit Substanz und ohne Lärm. Ich will nicht meckern, sondern gestalten.

Warum ausgerechnet Neukölln?

Weil Neukölln mein Zuhause ist — und zwar von Anfang an. Ich bin in der Gropiusstadt aufgewachsen und lebe bis heute hier. Diesen Bezirk kenne ich nicht aus Statistiken, sondern aus dem eigenen Alltag.

Neukölln ist jung, vielfältig und voller Energie — und zugleich ein Ort, an dem eine überlastete Verwaltung täglich spürbar wird. Genau diese Mischung treibt mich an: Wenn Politik hier funktioniert, funktioniert sie überall. Deshalb gilt für mich „Neukölln first".

Wie bist du politisch aktiv?

Politik mache ich nicht vom Sofa aus, sondern mit den Händen im Maschinenraum. Meine Stationen:

  • Junge Liberale: Bei den JuLis in Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln bin ich aktiv — zwei Jahre davon als stellvertretender Bezirksvorsitzender.

  • Liberale Gaming Allianz: Die habe ich mitgegründet und bin dort bis heute stellvertretender Vorsitzender. Digitale Lebenswelten gehören für mich selbstverständlich auf die politische Agenda.

Dazu kommt meine Mitgliedschaft in der FDP. Engagement heißt für mich: nicht nur reden, sondern Strukturen mitbauen.

Bist du Mitglied einer Partei?

Ja, ich bin Mitglied der FDP. Der sozialliberale Kern — persönliche Freiheit und soziale Verantwortung zusammenzudenken — ist genau mein politisches Zuhause.

Der Neon-Liberalismus ist dabei meine persönliche Weiterentwicklung dieser Idee: liberal im Fundament, progressiv im Anspruch, vernünftig in der Umsetzung.

Kandidierst du für ein Amt?

Aktuell kandidiere ich für kein konkretes Amt oder Mandat. Mein Fokus liegt darauf, Ideen zu schärfen, den Menschen in Neukölln zuzuhören und den Neon-Liberalismus mit Substanz zu füllen.

Politik beginnt für mich nicht erst mit einem Wahlzettel, sondern mit Haltung und Arbeit vor Ort. Sollte sich an einer Kandidatur etwas ändern, erfährst du es hier zuerst.


Haltung & Themen

Wofür stehst du politisch?

Mein Kompass sind drei Wörter — und die meine ich ernst:

  • Progressiv: Ich will Zukunft aktiv gestalten, statt sie nur zu verwalten. Bei Menschenrechten und Bürgerfreiheit bin ich entschlossen, nicht zögerlich.

  • Sozialliberal: Persönliche Freiheit und soziale Verantwortung gehören für mich zusammen. Deine Chancen dürfen nicht von Herkunft, Geschlecht oder Postleitzahl abhängen.

  • Vernünftig: Ich mache Politik, die rechnet, plant und umsetzt. Fakten statt Lärm, Pragmatismus statt Ideologie.

Was bedeutet Neon-Liberalismus?

Neon-Liberalismus ist meine Antwort auf die Frage, wie liberale Politik im 21. Jahrhundert und in einer vielfältigen Gesellschaft aussehen muss.

Stell dir den traditionellen Liberalismus als das solide Fundament vor: das feste Vertrauen in die Freiheit des Einzelnen, die soziale Marktwirtschaft und den Rechtsstaat. Der „Neon"-Aspekt ist das Licht, das ich darauf werfe. Er steht für Sichtbarkeit, Energie und den unbedingten Willen zur Modernisierung.

Konkret bedeutet das für mich:

  • Leuchtend progressiv: Ich verstecke mich nicht hinter alten Mustern. Neon-Liberalismus feiert gesellschaftliche Vielfalt, moderne Lebensentwürfe und queeres Leben. Freiheit bedeutet, dass jeder Mensch leuchten darf, wie er ist.

  • Energie für den Aufstieg: Wie ein Neonlicht im Dunkeln soll Politik Orientierung und Chancen bieten. Ich setze mich für weltbeste Bildung und echte Start-up-Mentalität ein – damit Herkunft keine Rolle mehr spielt, sondern nur noch, wo du hinwillst.

  • Technologie als Lösung: Ich betrachte Digitalisierung und Innovation nicht als Bedrohung, sondern als unsere stärksten Werkzeuge, um soziale und ökologische Herausforderungen effizient – und ohne ideologische Scheuklappen – zu lösen.

Kurz gesagt: Neon-Liberalismus ist Politik, die rechnet, aber auch ein großes Herz hat. Es ist mein Bekenntnis zu einer Gesellschaft, die frei, fair und zukunftsgewandt ist – und dabei nicht grau und bürokratisch bleibt, sondern lebendig und mutig vorangeht.

Was sind deine wichtigsten Themen?

Fünf Felder liegen mir besonders am Herzen:

  • Moderne, weltoffene Gesellschaft: Vielfalt feiern, Integration ernst nehmen, Diskriminierung abbauen.

  • Vernunftbasierte Wirtschaft: Start-ups und Mittelstand stärken, Bürokratie abbauen, Verwaltung digitalisieren.

  • Aufstieg durch Bildung: Weltbeste Schulen vor Ort, damit Herkunft nicht über Zukunft entscheidet.

  • Eine Stadt, die funktioniert: Neukölln first — schnelle Verwaltung, mutige Experimente, starke Nachbarschaft.

  • Bürgerrechte und digitale Freiheit: Deine Rechte gelten online wie offline.

Was meinst du mit vernunftbasierter Politik?

Politik, die zuerst rechnet und plant — und dann verspricht. Ich will Entscheidungen an Fakten messen, nicht an Bauchgefühl oder Parteibuch.

Das heißt nicht, kühl und herzlos zu sein. Es heißt, Probleme ehrlich zu benennen und Lösungen vorzuschlagen, die auch morgen noch tragen.

Freiheit und soziale Verantwortung — ist das kein Widerspruch?

Im Gegenteil: Das eine ermöglicht das andere. Echte Freiheit hat nur, wer auch echte Chancen hat — auf gute Bildung, auf einen fairen Start, auf ein selbstbestimmtes Leben.

Ein verlässlicher Sozialstaat ist deshalb kein Gegner der Freiheit, sondern ihre Startbahn. Meine Aufgabe ist, beides zusammenzudenken, statt es gegeneinander auszuspielen.

Bist du eher links oder rechts?

Diese Schublade bringt uns selten weiter. Ich frage nicht, ob eine Idee von links oder rechts kommt, sondern ob sie funktioniert und den Menschen vor Ort wirklich hilft.

Sozialliberal heißt für mich: persönliche Freiheit und soziale Verantwortung — kein Entweder-oder. Das passt in keine der alten Schubladen, und das ist gut so.

Warum ist dir gesellschaftliche Vielfalt so wichtig?

Weil Freiheit bedeutet, dass jeder Mensch leuchten darf, wie er ist. Moderne Lebensentwürfe, queeres Leben und unterschiedliche Herkünfte sind kein Problem, das man verwalten muss — sie sind eine Stärke, gerade in einem Bezirk wie Neukölln.

Meine Aufgabe sehe ich darin, Diskriminierung abzubauen und dafür zu sorgen, dass Vielfalt nicht nur geduldet, sondern selbstverständlich wird.

Wie stehst du zu Digitalisierung?

Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck und keine Bedrohung, sondern Werkzeug. Eine digitale Verwaltung soll Wartezeiten verkürzen und den Mitarbeitenden Zeit für das zurückgeben, was wirklich zählt: die Menschen vor Ort.

Genauso wichtig ist mir die Kehrseite: Wo Daten fließen, müssen Bürgerrechte mitwachsen. Digitale Freiheit ist kein Extra, sondern Teil des Fundaments.